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Metal Gear Solid: Rising
20.06.10 09:00 Uhr
Metal Gear Solid: Rising
Games | preview | 17.06.10 - 21:39:02 |


Ein einsamer Cyborg-Ninja auf seinem Weg zu Ruhm, Rache und perfekter Schwertkunst. Zan-datsu!


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Aaah, köstliche Robo-Innereien!

Jeder Gamer hat seinen persönlichen Videospiel-Helden, aber manchmal wünschen wir uns, dass ein Sidekick oder Nebencharakter mit unnatürlich hohem Badass-Faktor in seinem eigenen Titel gewürdigt wird. Im Falle von Metal Gear Solids Snake ist das ganz klar unser aller Lieblings-Cyborg-Ninja, Raiden. Nun hatte er zwar schon sein Debut in MGS2: Sons of Liberty, aber irgendwo zwischen Teil 2 und 4 von Kojimas Stealth-Games fand die Transformation vom Agenten-Neuling zum Katana-schwingenden Ultra-Ninja statt – und Metal Gear Solid: Rising wird genau jene Geschichte erzählen.

Cut at will
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Aus eins mach drei. Dann vier. Dann fünfzig.

Zan-datsu ist eine japanische Wortschöpfung und bedeutet soviel wie „schneiden und nehmen“, und weist somit auf Raidens einzigartige Fähigkeit hin, mit seinem Schwert so ziemlich alles im Spiel zu durchschneiden: Autos, Bäume, Steinsäulen und natürlich auch Gegner. Genau hier ist der Punkt, mit dem Rising sich von sämtlichen anderen Schertkampf Action-Games abhebt, da der Spieler mit noch nie dagewesener Präzision haargenau bestimmen kann, wo Raiden zum Schneiden ansetzt. Es gibt keine vorgegebenen Linien oder „Sollbruchstellen“ an Gegnern. Raiden kann mit dem kleinen Finger beginnen und sich dann bis zu ganzen Gliedmaßen vorarbeiten. Der Winkel, in dem dann der Schwertstreich durchgeführt wird, bestimmt der Spieler selbst – wobei öfters ein Bullet Time-Effekt zum Einsatz kommt, um einen adjustierbares Interface in den Gegner hineinzuprojizieren, dass anzeigt wo Raiden sein Schwert ansetzt um dann entlang dieser Linie einen perfekten Schnitt zu machen.  Wichtig ist auch, dass ihr euch entscheiden können werdet ob ihr eure Widersache zu blutigem Schaschlik verarbeitet oder sie nur kampfunfähig macht. Wirklich beeindruckend wurde diese Mechanik im Trailer angeteasert: Raiden steht vor einem Tisch, auf dem eine Wassermelone liegt – kurzerhand halbiert, viertelt und zerhackt die Viertel in noch kleinere Teile.  Der Tisch bleibt bei diesem Kunststück völlig unberührt. Das „nehmen“-Element von Zan-Datsu ist wiederum ein Hinweis darauf, dass Spieler in den Überresten von besiegten Cyborg-Feinden kramen können um sich von dort allerhand Nützliches zu besorgen, wie etwa Energie, Munition oder Einzelteile für Upgrades.

Snake? Snake?! Snaaaake!
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Dies ist ein Ex-Auto, ganz definitiv.

Metal Gear Solid: Rising wirft jedoch keinesfalls die Stealth-Aspekte vorheriger MSG-Games über Bord, um sein zugegebenermaßen verflucht cooles Cut-Gimmick in den Vordergrund zu stellen. Die Entwickler versprechen, dass es nach wie vor ein gesundes Maß an Schleicherei geben wird. Bloß eben ohne „die Rückenprobleme, die den alten Snake nun plagen“. Stealth in Rising ist viel mehr auf Agilität und Wanderungen in schwindelerregender Höhe ausgelegt, statt Kartons und Fässer.

 

 

 

quelle:gamers.at

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